Christoph unterwegs

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Von New York nach Montréal-14 Tage Urlaub leider schon wieder vorbei

Hallo Deutschland,
leider ist der Urlaub nun schon wieder vorbei und die Weltenbummlerei hat für unbestimmte Zeit nun ein Ende gefunden. Der Abschluss meiner AIDA-Zeit war aber wirklich schön denn ich muss gestehen, dass die Perspektive aus Urlauber-Sicht auf dem Kreuzfahrtschiff echt angenehm ist. Ich bin aber nun ca. drei Kilo schwerer, denn Vollpension macht sich eben in vielen vielen Kalorien bezahlt, aber die kriege ich mit Wasser und Brot sowie viel Sport bald wieder runter gell :-) Nun aber zum Urlaub und den angelaufenen Häfen. Wie ihr ja wisst, waren wir mit der AIDAaura (ist genau baugleich mit meinem Schiff AIDAvita und so kannte ich alle Wege bestens) in Nordamerika unterwegs. Die Reise dauerte 10 Tage und ging von New York aus über Boston, Portland, Halifax, Sydney, Quebec bis nach Montréal. Besonders reizte mich an der Route die Häfen in Kanada, denn da wollte ich unbedingt mal hin und die Geburtsstätte des Eishockey sehen. Zudem kamen wir genau zum richtigen Zeitpunkt, denn es war gerade der Indian Summer in seiner vollen Pracht zu bestaunen.Überall färbten sich die vielen Wälder und Bäume langsam rot und orange und so war eine schöne Farbkulisse überall zu entdecken und zu fotografieren.
Aber nun stelle ich Euch am Besten mal die einzelnen Häfen vor und was wir schönes dort gemacht haben. Natürlich in Kurzform, damit nicht jeder sofort vor Langeweile vom Stuhl fliegt gell:-)

New York: Wir sind schon drei Tage vor dem Aufstieg auf das Schiff nach New York geflogen und haben uns dank Julias Geschick ganz nobel im Hyatt Hotel am Hudson River gleich gegenüber der Manhattan Skyline einquartiert. Wir hatten von unserem Zimmer echt einen wunderschönen Blick auf die Hochhäuser Stafetten und besonders morgens und abends ergaben sich da prächtige Panoramabilder, die ich bald in mein Picasaalbum stelle. Wir hatten auch super Glück, denn am Freitag morgen sahen wir zufällig früh aus dem Fenster und da kommt doch auf einmal die AIDAaura den Hudson River an der Freiheitsstatue vorbei unserem Hotel entgegen gefahren. So konnten wir sie perfekt mit dem Hintergrund der Skyline fotografieren. Zwar waren wir noch ungeduscht und wirklich müde aber das Aufstehen hatte sich danke dieses Anblicks auf jeden Fall gelohnt.
Aber nun zum Big Apple, der uns wahnsinnig verzaubert hat obwohl das Wetter nicht so toll war. Wir hatten nur einen Tag richtig Sonnenschein aber den haben wir mit einem faszinierenden Ausblick vom Rockefeller Center, Käsekuchen essen auf dem Times Sqare, spazieren gehen im Central Park und Koffer shoppen genossen. Ja genau, Koffer shoppen! denn wir hatten nur drei Koffer dabei und das hat nach dem Einkaufswahn nicht mehr ganz gereicht. An den ersten beiden Tagen waren wir bei schlechtem Wetter nämlich in einer Outlet Mall in New Jersey (Calvin Klein, Hilfiger, etc) mit echt super Preisen und dann haben wir noch ein riesiges billiges Kaufhaus direkt am Ground Zero gefunden. Und bei dem guten Dollar Stand sind wir dann schön mit Tüten bepackt abends immer ins Hotel zurückgekommen. In Manhattan waren wir zudem noch einen Cocktail trinken oben auf dem Marriott Hotel am Times Sqare. Das ist auch cool, denn die Bar dreht sich um 360 Grad pro Stunde und das im 46. Stock :-) Also haben wir echt die Tage bestens genutzt und konnten völlig geschafft mit platten Füssen und hungrig aufs Schiff aufsteigen. Am Sonntag abend um acht ging dann das Abenteuer Nordamerika mit der AIDA mit dem Auslaufen aus dem Hafen in New York los. Vorbei an der Freiheitsstatue ging es dann in Richtung Boston mit einem Seetag dazwischen. Den brauchten wir auch zur Erholung für usnere müden Knochen. So haben wir sogar nochmal richtig Sonne geniessen können auf dem Pooldeck und richtig schön viel (viel zu viel) essen.

Boston: Nach dem Seetag liefen wir dann in die wunderschöne Stadt Boston im Bundesstaat Massachussets ein. Wir hatten von 8 bis 18 Uhr Liegezeit und so konnten wir schön relaxed alles anschauen. Das Gute ist, dass der Freedom Trail, ein gekennzeichneter Spazierweg, durch die Stadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten führt. Den sind wir dann komplett abgelaufen und an sehr schönen Plätzen der Unabhängigkeitsgeschichte Amerikas vorbeigekommen. Ein absolutes Highlight war auch die Besichtigung einer der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt. Wir sind mit der Metro in die angrenzende Stadt Cambridge gefahren und haben uns den Campus der Harvard University angesehen. Schon faszinierend wenn man dort vor den alten Lehrsäalen steht. Übrigens kostet ein Semester dort ca. 30000 Dollar. Also da wäre es bei mir gescheitert, sonst natürlich an nichts :-) Dann ging es zurück nach Boston und wir haben noch die schöne Kombination aus alten Gebäuden aus der Gründerzeit in Verbindung mit neuen modernen Wolkenkratzern begutachtet. Eine wirklich sehenswerte Stadt, die im Gegensatz zu New York richtig gemütlich ist.

Portland (Maine): Am nächsten Tag hielt die AIDAaura  zum ersten Mal in Ihrer Geschichte in Portland und leider war das Wetter mal richtig schlecht. Wir hatten übelstes Regenwetter und so entschlossen wir uns ein Angebot der Stadt anzunehmen und zur Outlet Mall mit dem Bus zu fahren. Leider entpuppte sich das Angebot als Fake, denn wir wurden nur in eine ganz normale Shopping Mall gebracht wo wir dann zur Zeitüberbrückung auch blieben und bei Macys nochmal eingekauft haben :-) Naja wenn man schon mal da ist gell* Sonst kann ich nichts zu Portland sagen, außer das es ein ganz kleines Fischernest an der Küste ist und man dort das amerikanische Provinzleben gut bestaunen kann. Überall kleine Pubs und Cafés runden das Stadtbild ab. Man muss es aber nicht unbedingt gesehen haben.

Halifax (Kanada): Dann ging es weiter nach Kanada und wir freuten uns darauf endlich mal kanadischen Boden unter den Füßen zu spüren. Leider war das Wetter wieder ziemlich schlecht und es wurde auch von Tag zu Tag kühler und frischer. So machten wir uns dick eingepackt auf den Weg in die Stadt am Industriehafen entlang. Überall gab es kleine Geschäfte und Restaurants und man merkte sofort, dass alles sehr touristisch geworden ist in Halifax. Die Hauptsehenswürdigkeit ist eine kleine Festungsanlage mitten in der Stadt mit einem schönen Park herundherum und einem Glocketurm, gestiftet von der englischen Königsfamilie, im Zentrum. Ansonsten gab es leider nicht viel zu sehen und ich fand skandlöserweise auch keinen Hockeyladen wo ich einkaufen hätte können. So ein Mist!!! Und ich sollte auch in ganz Kanada nicht mehr fündig werden :-(


Sydney: Über diesen Hafen am nächsten Tag braucht man gar nichts sagen, denn dort gab es einfach nichts zu sehen außer ein paar Häuser, einen kleinen Ententeich mit einem Seniorenstift und geschlossene Läden. So beendeten wir unseren Ausflug nach draußen nach ca. 1 Stunde und wärmten uns lieber bei Kaffee und Kuchen sowie beim Sport und beim Friseur auf :-) Also lieber das richtige Sydney in Australien anschauen als dieses langweilige Kaff in Kanada*
Nach Sydney hatten wir dann einen ganz ekelhaften und verregneten Seetag wo wir uns mal wieder mit viel Essen und Sport die Zeit vertrieben haben.

Québec: Nach New York auf jeden Fall die zweitschönste Destination der Reise denn der französische Charme der Stadt (man hätte genauso gut in Paris sein können) hat uns einfach sowie alle Gäste begeistert. Die Altstadt hat überall schöne Gassen und Crèperien und Cafés wo man herrlich essen und relaxen kann. Zudem hat sie sehr viele alte Sehenswürdigkeiten und schöne Straßen und jeder spricht französisch.Leider war mein Schulfranzösisch schnell an seine Grenzen gekommen als ich einkaufen wollte und die nette Bedienung mich zugetextet hat. Meine Antwort war dann: In english please :-)  Einfach jolie und très magnifique dieses Québec :-) Am Abend gab es dann eine Premiere denn wir hatten den ersten Schneeregen dort und so spürten wir unsere ersten Schneeflocken des neuen Winters. Zudem ging das Thermometer auf ganze zwei Grad nach unten und wir froren schon ganz ordentlich. Absolutes Highlight von Québec ist übrigens das zu einem Hotel umgebaute Schloss Frontenac in der Mitte der Oberstadt. Echt Wahnsinn! Also Québec ist auch eine Reise wert und so hatte sich die Nordamerika Route schon richtig rentiert.

Montréal: Und schon waren wair leider am Endpunkt unserer Reise angekommen. Zum Glück hatten wir noch einen ganzen Tag Zeit um die Stadt anzuschauen bevor es dann am Dienstag  nach Hause ging. Wie Québec ist die ganze Stadt französisch aber im Gegensatz eine riesige Metropole mit vielen Wolkenkratzern und Einkaufszentren. Natürlich war unser erstes Ziel als Sportler :-) die Olympiastätte von 1976. Sehr mit dem Olympiazentrum in München vergleichbar, gibt es dort viele alte Sportstätten die zum Teil auch umgebaut wurden. So ist das Highligt ein großer Meerespark (Biodome), was früher das Radstadion war. Oben vom Olympiaturm hatten wir einen schönen Ausblick über die ganze Stadt und auf den zweitgrößten Botanischen Garten der Welt. In der Stadt zurück sind wir dann in die Unterwelt abgetaucht denn Montréal hat die größte Unterstadt der westlichen Hemisphäre. Da es im Winter bis zu -30 Grad hat, fing man in den 70er Jahren an eine Unterwelt zu erbauen um sich ohne Kälte fortbewegen zu können. So gibt es nun unterirdisch auf 300.000qm Tausende von Geschäften und es ist wirklich ein Einkaufsparadies. Wir hatten aber genug vom shoppen und haben unsere Bankkonten geschont. Übrigens ist die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt auch unbedingt eine Reise wert und hat auch eine schöne ruhige Altstadt zum Geniessen.

Nach dieser 10tägigen Reise in Nordamerika sind wir nun wieder gut in Düsseldorf angekommen und bemühen uns nun wieder einen festen Platz in Deutschland mit bodenständiger Arbeit zu finden :-) Und leider war das nun auch die letzte Reise für längere Zeit :-(

Liebe Grüße und die Bilder folgen bald.
Christoph und Julia

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo,
euer Bericht ist super interessant. Hab mal eine Frage. Wir fahren nächstes Jahr im Oktober mit der Aida von New York in die Karibik. Wie weit ist es vom Hafen, wo die Aida liegt bis zur Abfahrtsstelle für die Hop-on-Hop-off-Tour durch New York in der 777 8th Ave zwischen 47th Street und 48th Street? Wollen wenn es geht alleine Ausflüge organisieren. Vielen Dank im voraus.

Kommentar veröffentlichen